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Dass man Hunden etwas beibringen kann weiß jedes Kind. Doch das Bild der unabhängigen und teils eigenwilligen Katze scheint in vielen Köpfen mit dem eines „Musterschülers“ nicht zusammen zu passen. Dabei sind Katzen ebenso lernfähig wie Hunde, so dass man ihnen viele nützliche und interessante Dinge beibringen kann. Und dafür gibt es gute Gründe…

Wenn es um das Thema Lernen geht, sagt so manch ein Katzenhalter: “Meine Katze hat es nicht nötig Kunststückchen zu machen.“ Es kommt zu einem Vergleich mit dressierten Zirkustieren und das man Katzen nicht derart manipulieren solle. Dabei geht es beim Lerntraining mit der Katze gar nicht darum den Menschen zu unterhalten sondern umgekehrt darum der Katze Unterhaltung und geistige Anregung zu bieten. Aber auch für die Beziehung zwischen Mensch und Tier, das Verhalten in Sondersituationen, im Krankheitsfall oder zur Erhaltung der Fitness gibt es tolle Lernbeispiele. Und dazu braucht man nicht viel mehr als Geduld, Zeit und Spaß daran seiner Katze etwas beizubringen.

Abwechslung und Unterhaltung

Ein Großteil der Wohnungskatzen hat viel zu wenig Abwechslung, da es keine „Aufgaben“ für sie zu erledigen gibt. Viele Katzen schlafen aus purer Langeweile, werden träge, übergewichtig und schlafen noch mehr. Katzen etwas beizubringen bringt intensive Beschäftigung mit der und für die Katze und sorgt für Abwechslung und Unterhaltung im Katzenalltag. Neben reinem Entertainment gibt es aber noch andere gute Gründe um seiner Katze etwas beizubringen.

Beziehungsaufbau und Kommunikation

Hast Du Dir nicht auch schon oft gewünscht mit Deiner Katze „sprechen“ zu können? Natürlich wirst Du Deiner Katze nicht die menschliche Sprache beibringen können, aber eine Erweiterung der Kommunikation ist möglich. Denn Lernen ist in gewisser Weise auch ein Frage- und Antwort-Spiel. Du stellst eine Frage in Form einer Aufgabe und Deine Katze antwortet in Form der Aufgabenlösung. Und dadurch verändert sich auch die Beziehung zwischen Mensch und Katze, da (mehr) Dialoge mit festen Regeln stattfinden können. In einer fremden Sprache verstanden zu werden ist für Mensch und Katze ein echtes Erfolgserlebnis und Ansporn für weitere Lerneinheiten. Andersherum kannst Du auch Deiner Katze das Gefühl geben verstanden zu werden, indem Du Dich ganz bewusst verlässlicher und vorhersehbarer verhältst und Dir somit selbst etwas von Deiner Katze beibringen lassen. Zum Beispiel, wenn Du bei Maunzen vor der Balkontür mit Blickkontakt zu Dir zuverlässig die Balkontür für Deine Katze öffnest.

Fitnesstraining

Das eingeschränkte Lebensumfeld von Wohnungskatzen kann auch einen Bewegungsmangel mit sich bringen. Übt man mit seiner Katze beispielsweise von Stuhl, zu Stuhl, zu Tisch zu springen, kann dieser Fittnessparcours ein wunderbarer Bewegungsausgleich sein und die Beweglichkeit der Katze trainieren. So kann auch Übergewicht bekämpft oder vorgebeugt werden. Selbst ältere oder kranke Tiere können von einem moderaten Fitnesstraining profitieren und so ihre körperliche wie geistige Fitness fördern und erhalten.

Tierarztbesuche und Krankheitsfall

Egal ob mit oder ohne Krankheit – Tierarztbesuche sind häufig mit Angst, Stress und Unbehagen verbunden. Der Transport in der Box, das Autofahren oder auch die Medikamenteneingabe können je nach Katze zu einer Herausforderung werden. Da es früher oder später jede Katze einmal betrifft, bieten sich hier zahlreiche Ansätze seiner Katze mehr Gelassenheit „beizubringen“. Angefangen vom stressfreien Einstieg in die Transportbox, bis hin zu mehr Kooperation bei Untersuchungen.

Was kann man ihr beibringen?

Spielerische und unterhaltsame Übungen können zum Beispiel sein das Sitzen, Springen, Türen öffnen und Pfötchen geben auf Kommando. Aber es gibt auch zahlreiche Übungen die den Katzenalltag verbessern oder unangenehme Dinge erträglicher machen können:

  • in die Transportbox steigen
  • Medikamente einnehmen
  • Mund-/Ohrenkontrolle dulden
  • die Katzenklappe benutzen
  • abends nach Hause kommen
  • Nachtruhe, also den Tagesrhythmus der Menschen annehmen

Lernen ist auch ein guter Weg um Angst zu bekämpfen, beispielsweise um das Klingeln der ungeliebten Türklingel zu akzeptieren, also um zu lernen, dass die Klingel nichts Schlimmes bedeutet.

Wie kann man Katzen etwas beibringen?

An dieser Stelle kann man fast schon eher fragen, wie man Katzen etwas nicht beibringen kann. Denn Katzen sind sehr gute Beobachter und lernen häufig schon durch das reine Zuschauen. Wohl jeder Katzenhalter hat schon einmal ungewollt auf das Verhalten seiner Katze reagiert und ihr damit gleich etwas beigebracht. Der Klassiker: Nächtliches Miauen vor der verschlossenen Schlafzimmertür. Es reicht meist eine einmalige Reaktion des Menschen aus um der Katze beizubringen, dass durch das Miauen die Tür geöffnet wird. Möchte man seiner Katze gezielt etwas beibringen, kann man sich das eben beschriebene „Lernen aus Erfahrung“ zunutze machen. Getreu dem Motto: „Gewünschtes Verhalten belohnen und unerwünschtes ignorieren“, gelingt so schon ein großer Teil der Katzenerziehung. Möchte man komplexere Verhaltensweisen oder Tricks einüben eignet sich Training per Clicker. Ein besonders leiser „Knackfrosch“, der Clicker, wird gemeinsam mit Mini-Leckerchen dazu eingesetzt einzelne Verhaltenssequenzen einzuüben. In zahlreichen Büchern, aber auch im Internet gibt es gute Hilfestellungen und Anregungen für Clickeranfänger.

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