Katze Dolly

...und die Hummeln!

Kater Pauli

...und der Brunnen!

Katze Dolly

...und die Hornveilchen!

Kater Pauli

...auf dem Balkontisch!

Kater Pauli

...und die Katzenliegewiese!

Katze Dolly

...im Grünen!

Katze Dolly

...und die Fliege!

Die Hafenkatzen von Malaga brauchen Hilfe
Dienstag, den 07. September 2010 um 14:58 Uhr

Vielleicht habt ihr schon gelesen, dass ich im Urlaub auch am Hafen von Malaga vorbei gekommen und dort auf eine ganze Menge wild lebende Katzen gestoßen bin. Da mir meine Neugierde keine Ruhe gelassen hat, habe ich mich per E-Mail an einen spanischen Tierschutzverein, die Tierstation Esperanza, gewandt und nachgefragt ob und wer sich um die Katzen dort kümmert. Nach einer Weile habe ich auch tatsächlich eine Antwort erhalten.


Ein Leben auf der Baustelle - das Revier der Hafenkatzen von Malaga:

Eine von vielen: Malagahafenkatze auf der Baustelle! Fast ein Suchbild: Kleine Katze auf großer Baustelle! Das Revier der Katzen.

Wie schon vermutet, werden die Katzen dort regelmäßig gefüttert. Eine tierliebe Frau (über 60 Jahre alt), die ich schon vor Ort gesehen hatte, kommt täglich um die Katzen zu füttern und mit frischem Wasser zu versorgen. Hin und wieder hat sie Unterstützung von einer weiteren Dame, die sich dann ebenfalls mit Wasser und Futter auf den Weg zu den Katzen macht. Da beide kein Auto haben, nutzen die Katzenfrauen voll bepackte Einkaufsroller. Erfreulicherweise hat sich eine der beiden Frauen mit Hafenamt und Bauunternehmen arrangiert und besitzt sogar einen Schlüssel, so dass sie richtig an die Katzen heran kommen. Offenbar scheinen die Katzen dort zumindest einigermaßen in Frieden leben zu können. Aber es sollten ganz sicher nicht mehr werden.


Fütterung der Hafenkatzen - viel Arbeit für die beiden Tierschützerinnen:

Eine der Futterplätze der Hafenkatzen. Eine Tierschützerin bei der Fütterung. Fütterung der Hafenkatzen.

Es sind schätzungsweise 60 Katzen die im Hafen leben und fast alle sind scheu. Viele von ihnen werden nicht alt, da sie schon als Kitten an "Kinderkrankheiten" sterben. Oder sie fallen Autos zum Opfer. Einige der Kitten werden hin und wieder vermittelt, wenn sie früh genug den Kontakt zu Menschen gelernt haben. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Vor Jahren hat die Tierstation Esperanza eine groß angelegte Kastrations-Aktion in Gang gesetzt. Dabei konnten natürlich nicht alle Tiere gefangen und kastriert werden.


Der zweite Futterplatz - von überall kommen die Katzen herbei:

Auf dem Weg zum zweiten Futterplatz. Von überall kommen die Katzen herbei. Endlich was zu futtern...

Jetzt wäre es wichtig, erneut eine Kastrations-Aktion zu starten, damit es dort nicht bald noch mehr Katzen gibt. Die Tierschützer sind derzeit aber stark mit Anti-Stierkampf-Kampagnen beschäftigt. Meine Ansprechpartnerin selbst ist über 70 Jahre alt und schafft es nicht mehr selbst mit zu machen. Es fehlt also an Freiwilligen, die vor Ort beim Fangen und Transportieren der Katzen (Hafen, Tierarzt, Hafen) helfen.

Freiwillige können sich bei der Tierstation Espreranza oder direkt bei meiner Ansprechpartnerin Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. per E-Mail melden!